Nachrichten aus Deutschland und der Welt RSS Ruhiger Modus: an
DE EN
deublitz.de
Aktuell
International

EU-Rechnungshof-Bericht: Kaum Fortschritte bei Digitalisierung

Seit 2021 hat die EU fast 50 Milliarden Euro an ihre Mitgliedstaaten ausgezahlt. Geld, das darauf abzielen sollte, Behörden und Verwaltung digitaler und effizienter zu machen. Der EU-Rechnungshof zieht eine gemischte Bilanz. Von A. Mamengui

EU-Rechnungshof-Bericht: Kaum Fortschritte bei Digitalisierung

Seit 2021 hat die EU fast 50 Milliarden Euro an ihre Mitgliedstaaten ausgezahlt. Geld, das darauf abzielen sollte, Behörden und Verwaltung digitaler und effizienter zu machen. Der EU-Rechnungshof zieht eine gemischte Bilanz. Von André Mamengui, WDR Der Europäische Rechnungshof kritisiert in einem neuen Bericht, dass Milliarden an Corona-Geldern für die öffentliche Verwaltung kaum zu nennenswerten Ergebnissen geführt haben. Knapp 50 Milliarden Euro hat die EU den Mitgliedsländern aus dem Corona-Wiederaufbaufonds seit 2021 für die öffentlichen Verwaltungen zur Verfügung gestellt. Ziel war es, die Verwaltungen in den EU-Mitgliedstaaten moderner und effizienter zu machen. Der Europäische Rechnungshof zieht in seinem Bericht insgesamt eine gemischte Bilanz. Nur gut ein Drittel der untersuchten Maßnahmen habe bislang nennenswerte Ergebnisse erzielt. Fortschritte bei der Digitalisierung - aber nicht überall Der europäische Rechnungshof schaut in dem Bericht auch auf Deutschland. Dabei fällt auf, dass es Fortschritte bei der Digitalisierung von Behördenleistungen gibt. Zum Beispiel wurden Angebote wie die Wohnortummeldung oder die Kfz-Zulassung digital möglich gemacht. Auf der anderen Seite sehen die Prüfer keine Fortschritte bei der Modernisierung staatlicher Register. Es komme weiterhin zu Verzögerungen, weil die Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen nicht ganz reibungslos verlaufe. Im Bericht des europäischen Rechnungshofs wird auch kritisiert, wie die Erfolge der Maßnahmen gemessen werden. Zwar lässt sich beobachten, welche und ob Projekte umgesetzt worden sind. Ob die Behörden dadurch aber tatsächlich schneller, effizienter oder bürgerfreundlicher arbeiten, lasse sich oft nicht belegen. Für künftige EU-Programme fordern die Prüfer eine stärkere Ausrichtung auf messbare Ergebnisse.

Quelle: tagesschau ›

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare.

Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.
Michael Bloomberg gibt 80 Millionen Dollar für Demokraten aus, während Trump 400 Millionen Dollar an republikanische Kandidaten verschiebt
International

Michael Bloomberg gibt 80 Millionen Dollar für Demokraten aus, während Trump 400 Millionen Dollar an republikanische Kandidaten verschiebt

Milliardär Ex-Bürgermeister von New York City konzentriert sich auf Hausrennen, um Demokraten zu helfen, die Mehrheit in MidtermsUS-Politik live zu übernehmen - neueste Updates Der Milliardär Michael Bloomberg wird 80 Millionen Dollar ausgeben, um demokratischen Kandidaten bei den Zwischenwahlen zu helfen, berichteten US-Medien am Dienstag, eine bedeutende Geldspritze für eine Partei, die kürzlich mit Fundraising zu kämpfen hatte, um die Kontrolle über den Kongress zu gewinnen. Die gemeldeten Spenden kamen, als Donald Trump am Dienstag bekannt gab, dass er insgesamt 400 Millionen Dollar ausgeben wollte, um republikanischen Kandidaten zu helfen, wobei bereits 300 Millionen Dollar ausgezahlt wurden. Weiterlesen ...

The Guardian Neutral
Selenskyj fordert Teilnahme an Putin-Xi-Trump-Treffen
International

Selenskyj fordert Teilnahme an Putin-Xi-Trump-Treffen

Trump hatte Interesse an einem Gespräch mit den Präsidenten Russlands und Chinas über die Ukraine gezeigt. Nach einem Treffen mit europäischen Partnern sowie dem US-Sondergesandten Witkoff in Oslo forderte Präsident Selenskyj nun eine Beteiligung Kiews.

tagesschau Neutral