Iran-Krieg und Nahost-Konflikt: Alle Nachrichten im Liveblog
Die Lage in Nahost ist weiter angespannt - es kommt immer wieder zu Angriffen. Im Konflikt zwischen Iran und USA gibt es noch keine Lösung. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Iran hat den Abschuss einer US-Kampfdrohne gemeldet. Die Drohne vom Typ MQ-9 Reaper sei über der Straße von Hormus von einem Flugabwehrsystem getroffen und zerstört worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.
Den Angaben zufolge haben Irans Streitkräfte seit Kriegsausbruch bereits mehr als 50 Drohnen dieses Typs zerstört. Von der US-Armee lag zunächst keine Bestätigung dafür vor.
Die Zusammenarbeit zwischen Iran und Russland ist laut Irans Außenminister Abbas Araghtschi enger denn je. "Noch nie in unserer Geschichte haben Iran und Russland so eng zusammengearbeitet wie jetzt", erklärt Araghtschi nach einem Besuch seines russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Teheran im Onlinedienst X.
Es sei "um den Libanon, Palästina, die Ukraine und den Jemen gegangen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ausbau der wirtschaftlichen und nuklearen Zusammenarbeit".
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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ist laut israelischen Medienberichten bei einem überraschenden Israel-Besuch mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtet, Netanjahu sei zu dem Treffen mit Hegseth zu einem Luftwaffenstützpunkt im Süden Israels geflogen.
Das US-Verteidigungsministerium äußert sich nicht zu den Berichten. Hegseth schrieb bei X, er habe Truppen des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom getroffen.
Der deutsche Botschafter in Iran, Axel Dittmann, ist laut iranischen Staatsmedien ins Außenministerium einbestellt worden. Ihm solle der starke Protest Irans gegen die "verächtliche Haltung bestimmter deutscher Amtsträger" gegenüber Iran übermittelt werden, zitierte der Staatssender Press TV Generaldirektor Aliresa Jussefi. Die in Deutschland gegen Iran erhobenen Vorwürfe bezeichnete er als ein Manöver, um die deutsche Unterstützung für den US-israelischen Krieg gegen Iran zu verschleiern. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Abend die Einbestellung des deutschen Botschafters.
Iran bestellte zudem den Botschafter der EU in Teheran, den irischen Botschafter Aidan Cronin, ein. Damit solle gegen eine Reihe "grundloser" Vorwürfe gegen Iran protestiert werden, hieß es weiter. Irland hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne. Jussefi teilte mit, die aktuelle Lage am Persischen Golf sei Ergebnis der "verantwortungslosen Politik" der EU.
Eine staatlich beaufsichtigte Pressetour soll Irans Wirtschaft als widerstandsfähig gegen US-Sanktionen zeigen. Neben der Tour erlebt das ZDF-Kamerateam steigende Preise, fehlende Medikamente und Angst vor Repression.
Saudi-Arabien verlegt wegen des Iran-Kriegs seine wichtigste Investorenkonferenz auf das kommende Jahr. Die "Future Investment Initiative" (FII) war ursprünglich für den 26. bis 29. Oktober geplant. Ein genauer neuer Termin solle in Kürze bekanntgegeben werden, teilten die Organisatoren am Montag mit. Man wolle sicherstellen, dass die Veranstaltung "den vollen Umfang" biete, die die Teilnehmer erwarteten, hieß es zur Begründung.
Die staatlich unterstützte Konferenz, die inoffiziell auch "Davos in der Wüste" genannt wird, gilt als Pflichttermin für die globale Finanzelite. Saudi-Arabien will damit Milliardeninvestitionen anlocken, um seine Wirtschaft unabhängiger vom Öl zu machen. Auf der Gästeliste für die zehnte Auflage standen einem Programmentwurf zufolge unter anderem die Chefs von Goldman Sachs, Standard Chartered und Citi.
Angesichts zunehmender Attacken der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien haben die USA ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. US-Bürger in der Region sollten angesichts der "komplexen Sicherheitslage" wachsam sein und mögliche Flugstreichungen, Luftraumsperrungen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs verfolgen, hieß es am Montag in einer Mitteilung der US-Botschaften in den Golfstaaten. Warnungen gab es auch für US-Bürger im Iran, Irak, Jordanien, Israel sowie dem Libanon.
Vor allem die jüngsten Angriffe der Huthis könnten sich rasch ausweiten, betonten die Botschaften. Darüber hinaus könnten "Iran und seine Verbündeten US-Interessen ins Visier nehmen".
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Das US-Außenministerium hat am Montag die "unverzügliche und bedingungslose Freilassung" von jemenitischen Mitarbeitern der Botschaft in der Hauptstadt Sanaa gefordert. Anlass war der fünfte Jahrestag der Festnahme der 20 jemenitischen Mitarbeiter der US-Vertretung durch die Huthi-Miliz.
Die Botschaft hatte ihren Betrieb bereits 2015 eingestellt, nachdem die Huthi Sanaa erobert und die gewählte Regierung vertrieben hatten. Das örtliche Personal hatte weiterhin für die Sicherheit und die grundlegende Instandhaltung der Anlage gesorgt, bis die von Iran unterstütze Miliz sie festgesetzt hatte.
Wegen Finanzierungslücken kürzt das Welternährungsprogramm der UN seine Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Rund eine halbe Million Menschen geht leer aus, andere erhalten kleinere Rationen.
Nach einem Angriff der von Iran unterstützten Huthi-Miliz auf ein Militärlager der Regierungstruppen im Süden des Jemens ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Provinzregierung auf über 50 gestiegen. Die Rebellen hätten drei ball…
Quelle: ZDF heute ›
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