Kate Zambrenos „Schaum“: Bilder einer Lebensausstellung
Mein Roman, mein Kind, mein Kunstwerk: Kate Zambreno erzählt von den Erwartungen an eine schreibende Mutter zwischen Vagheit und Konkretion – und parallelisiert Leben und Arbeit mit Werken der Künstlerin Eva Hesse.
Mein Roman, mein Kind, mein Kunstwerk: Kate Zambreno erzählt von den Erwartungen an eine schreibende Mutter zwischen Vagheit und Konkretion – und parallelisiert Leben und Arbeit mit Werken der Künstlerin Eva Hesse.
Das Buch „Schaum“ der 1977 in Illinois geborenen Kate Zambreno parallelisiert die Geburt eines Kindes mit der Entstehung eines Kunstwerks, in diesem Fall ihres eigenen Romans im Werden. Was so simpel und nachvollziehbar klingt – hat doch etwa der Münchner Renaissanceexperte Ulrich Pfisterer vor einiger Zeit ein ganzes Buch über die Metapher der Kunstwerkwerdung als Geburt und vor allem über Renaissancekünstler in ihrer Eigenbeschreibung als virile „Väter“ der Werke verfasst –, ist in der belletristischen Literatur wie auch der kunsthistorischen in dieser Form verwunderlicherweise noch nicht vollzogen worden.
Warum Stonehenge? Eine sehenswerte Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung stellt die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu dem merkwürdigen Monument vor.
Seit Jahren überfordert der Stühlinger Kirchplatz die Freiburger. Zwei Journalisten haben den Brennpunkt zwei Jahre lang beobachtet. In ihrem Podcast „Platzangst“ stellen sie Fragen, die ganz Deutschland betreffen.
Rachel Cusk schreibt gern bissig, manchmal fühlen sich Menschen davon bloßgestellt. In ihrem Roman „Das Leben der M“ ähnelt die Hauptfigur stark einem echten Hollywood-Star. Das führte zum Literaturskandal des Sommers.
Quelle: FAZ ›
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