Nach Verletzungsschock - Wer kann Zoma beim FCN ersetzen?
Nach der schweren Verletzung von Mohamed Ali Zoma und dem monatelangen Ausfall startet beim 1. FC Nürnberg die Suche nach einem Ersatz. Wer könnte an seiner Stelle spielen und was bedeutet das für die Nürnberger Aufstiegschancen?
Nach der schweren Verletzung von Mohamed Ali Zoma und dem monatelangen Ausfall startet beim 1. FC Nürnberg die Suche nach einem Ersatz. Wer könnte an seiner Stelle spielen und was bedeutet das für die Nürnberger Aufstiegschancen? Von Victor List Schon am Freitagabend deutete sich an, was am Montag schließlich Gewissheit wurde. Der 1. FC Nürnberg muss bis mindestens zur Winterpause ohne seinen Toptorjäger Mohamed Ali Zoma auskommen. Der 22-Jährige muss an der Schulter operiert werden. Es ist ein schwerer Schlag – auch für die Aufstiegsambitionen der Franken. Für Trainer Miroslav Klose stellt sich nun die Frage, wer anstelle von Zoma in der restlichen Hinrunde auflaufen wird. FCN-Coach Klose: Zoma nicht "eins zu eins" zu ersetzen Dass Zoma "nicht eins zu eins" zu ersetzen sei, war dem Nürnberger Trainer schon unmittelbar nach Schlusspfiff nach dem 1:1 in Cottbus klar. Schließlich ist der frisch gebackene italienische Nationalspieler der Topstar der Nürnberger und mit sieben Treffern in acht Spielen treffsicherster Profi in der 2. Fußball-Bundesliga (zusammen mit Fürths Felix Klauß). Wenn Zoma antritt, sehen gegnerische Abwehrreihen oft nur die Rücklichter. Seinen Marktwert hat er von acht auf zwanzig Millionen mehr als verdoppelt. Wer spielt statt Zoma? Doch auf diese Künste wird der Club monatelang verzichten müssen. "Wir haben Qualität im Kader und gute Jungs, die sich nun noch mehr zeigen können", nimmt Sportvorstand Joti Chatzialexiou nun den gesamten Kader in die Pflicht. Am Freitag kam für Zoma William Böving. Die Leihgabe von Mainz 05 ist in der Offensive flexibel einsetzbar und dürfte Kloses erste Wahl sein. Als positionsgetreuer Ersatz wäre Can Moustfa denkbar. Der Neuzugang von Energie Cottbus ist der einzige weitere linke Flügelspieler im Aufgebot. Allerdings kam er in dieser Saison nur im Pokalspiel zum Einsatz, in der Liga ist er noch ohne Spielminute. Am Samstag spulte er wieder 90 Minuten in der U23 der Nürnberger ab. Eine weitere Option wäre Rayan Ghrieb, der nach dem Ausfall von Finn Ole Becker und Julian Justvans Zwangsversetzung ins Zentrum seit der Länderspielpause die rechte Seite beackert. Die Neuverpflichtung aus Magdeburg ist als Linksfuß eigentlich als rechter Flügel geplant, hat in dieser Saison beim Auftakt gegen Dresden die Schlussphase aber auch schon auf links bestritten. Experiment mit Porstner denkbar Zoma zeichnet aber nicht nur seine Torgefahr aus. Der 22-Jährige ist der am schnellsten gemessene Spieler der Liga (36,65 km/h). Aus dem Nürnberger Kader kommt da am ehesten noch Eric Porstner ran. Mit 35,64 km/h ist er der sechstbeste ligaweit in dieser Kategorie. Aktuell ist er links defensiv eingeplant, weiß aber auch offensiv zu überzeugen. Schon drei Treffer hat Porstner vorbereitet. Auch diese Option ist also nicht ausgeschlossen, wäre aber definitiv ein Experiment. Für ihn könnte links hinten Andrea Ceresoli verteidigen. Der Sommertransfer aus Bergamo war gerade gegen Wolfsburg nach seiner Einwechslung aber nicht fehlerfrei. In jedem Fall ist der Ausfall Zomas eine deutliche Schwächung für den 1. FC Nürnberg. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie der Club das kompensieren kann und ob er seine Aufstiegshoffnungen erhalten kann. Das ist die Europäische Perspektive bei BR24. "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung! Quelle: BR24Sport
19.10.2026 - 15:42 Uhr
Quelle: tagesschau ›
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