Achtelfinale im BBL-Pokal: Alba ringt Titelverteidiger Bamberg nieder
Trotz akuter Personalnot schlägt Alba Berlin im BBL-Pokal Titelverteidiger Bamberg mit 83:71. Nach schwacher erster Hälfte drehten die Albatrosse nach der Pause auf und sicherten sich verdient das Weiterkommen.
Trotz akuter Personalnot schlägt Alba Berlin im BBL-Pokal Titelverteidiger Bamberg mit 83:71. Nach schwacher erster Hälfte drehten die Albatrosse nach der Pause auf und sicherten sich verdient das Weiterkommen. Alba Berlin ist in das Viertelfinale des BBL-Pokals eingezogen. Die Berliner setzten sich im Achtelfinale mit 83:71 gegen Bamberg durch und revanchierten sich damit für die Niederlage im Pokalfinale der vergangenen Saison. Anfang Oktober hatten die Franken zudem das Bundesliga-Duell in der Hauptstadt deutlich mit 98:83 für sich entschieden. Beste Berliner Werfer vor 8.615 Zuschauern waren Justin Bean mit 20 und Malte Delow mit 18 Punkten. Schwache Wurfquote auf beiden Seiten Dabei ging Alba personell geschwächt in die Partie: Jack Kayil fehlte aufgrund einer Muskelverletzung an der Wade, zudem standen Center Norris Agbakoko und Spielmacher Martin Hermannsson nicht zur Verfügung. So kam Neuzugang Yankuba Sima direkt auf der Center-Position zum Einsatz. Im Spiel dann erwischten die Gäste den besseren Start und übernahmen zunächst die Führung. Vor allem aus der Distanz taten sich die Hausherren schwer: Mit einer bisherigen Dreierquote von mageren 28 Prozent in dieser Saison liefen die Würfe auch gegen Bamberg lange Zeit kalt. Erst Justin Bean erzielte zum 9:11 den ersten Berliner Dreier, ehe Sima seine ersten Punkte im Alba-Trikot folgen ließ. Die erste Halbzeit blieb fehleranfällig und von schwachen Quoten auf beiden Seiten geprägt. Bamberg nutzte die Ballverluste der Gastgeber konsequenter und nahm eine 41:33-Führung mit in die Kabine – obwohl Alba bis dahin sogar vier Würfe mehr zu Buche stehen hatte. Alba trifft die Dreier und zieht davon Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Die Hauptstädter agierten in der Defensive deutlich intensiver, minimierten ihre Fehlerquote und dominierten zunehmend den Rebound. Bamberg verlor allein im dritten Viertel zehnmal den Ball. Alba arbeitete sich heran und übernahm kurz vor Ende des dritten Spielabschnitts erstmals die Führung (47:46). Im letzten Viertel setzte sich Berlin schließlich ab. Mehrere erfolgreiche Distanzwürfe brachten einen zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Vorsprung (76:66), den die Gastgeber nicht mehr aus der Hand gaben. Bamberg konnte zwischenzeitlich zwar noch einmal verkürzen, doch Berlin kontrollierte die Schlussphase souverän. "Es ist eine Last von den Schultern gefallen. Wir haben alle einen Schritt nach vorne gemacht", sagte Albas Malte Delow nach dem geglückten Viertelfinaleinzug am Mikrofon des Streaming-Anbieters Dyn. Der im Anschluss noch Zeuge der Viertelfinal-Auslosung wurde, die Alba am 12./13. Dezember ein Auswärtsspiel bei Aufsteiger Hagen bescherte. Sendung: rbb|24, 19.10.2026, 22:11 Uhr Video: rbb|24, 19.10.2026, Jonas Schützeberg
Quelle: tagesschau ›
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