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DEL: "Zu unkonstant" - Haie verlieren gegen Schwenningen

Die Kölner Haie können keine zwei Spiele in Folge in der DEL gewinnen. Gegen Schwenningen kassierten sie eine bittere Pleite.

DEL: "Zu unkonstant" - Haie verlieren gegen Schwenningen

Die Kölner Haie können keine zwei Spiele in Folge in der DEL gewinnen. Gegen Schwenningen kassierten sie eine bittere Pleite. Von Michael Buchartz Die Kölner Haie können in der DEL weiterhin keine Konstanz zeigen. Beim 2:3 n.V. (0:0, 1:1, 1:1) gegen die Schwenninger Wild Wings setzte es die sechste Saison-Niederlage. Nach dem Sieg gegen Bremerhaven musste der KEC einen neuerlichen Rückschlag einstecken und bleibt mit 16 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. "Wir machen uns das Leben selbst schwer. Wir spielen einfach zu unkonstant", erklärte KEC-Stürmer Maximilian Kammerer bei MagentaSport. Beim vorgezogenen Spiel des 49. Spieltages eröffnete Philip Feist in der 26. Minute den Torreigen für Schwenningen. Daniel Fischbuch (38.) sorgte für den Ausgleich, ehe Markus Ljungh (56.) die Partie für den KEC vorerst drehte. Hakon Hänelt (59.) glich kurz vor Ende der regulären Spielzeit aus. In der Verlängerung entschied Mirko Höfflin (63.). die Partie zugunsten der Schwenninger. Torhüter bei Wild Wings und Haien stark Gleich mehrfach standen im ersten Drittel die Torhüter der beiden Klubs im Fokus. Vor allem Joacim Eriksson rettete für die Schwenninger Wild Wings gleich mehrfach und bewahrte die Gäste vor einem Rückstand. Doch auch Kölns Janne Juvonen, bester DEL-Spieler der vergangenen Saison, musste gegen Höfflin eingreifen. Dazu hatten die Haie Glück, dass der Gäste-Angreifer nach einem tollen Solo die Scheibe aus spitzem Winkel nicht über die Linie brachte. Ohne Tore ging es somit in die erste Drittelpause. Feist für Schwenningen, Fischbuch für Köln Kaum 30 Sekunden waren gespielt, da hatte Schwenningen die Führung auf dem Schläger: Alexander Karachun und Kyle Platzer liefen zwei gegen eins auf das Haie-Tor zu, doch Platzer haute beim freien Abschluss über den Puck. Die Wild Wings wirkten nun etwas agiler, aber Karachuns Schuss landete nur an der Latte statt im Tor. Besser machte es Teamkollege Feist, der aus ähnlicher Position abzog und in den rechten Winkel traf. Die Haie wachten danach auf, doch einer hatte etwas gegen den Kölner Ausgleich: Torwart Eriksson. Der Schwede parierte mehrfach in Weltklasse-Manier. Erst bei doppelte Überzahl konnte dann auch der Goalie nichts mehr machen, als Fischbuch völlig aus kurzer Distanz einnetzte. Hänelt zwingt Haie in die Verlängerung Im Schlussdrittel zielte Schwenningens Karachun bei der ersten Gelegenheit etwas zu weit links. Im Anschluss nahm sich die Partie, was Offensivszenen anging, eine lange Pause. Ein Schuss von Höfflin war die erste nennenswerte Chance nach rund zehn Minuten Leerlauf, danach scheiterte auch Feist an Juvonen. Vom KEC kam offensiv dagegen quasi nichts - bis rund vier Minuten vor Schluss ein ganz kurioses Ding die Kölner Arena jubeln ließ. Ljungh traf die Scheibe beim Schuss nicht richtig und von seinem Schläger trudelte die Kugel inklusive Berührung von zwei Gäste-Spielern im Schneckentempo über die Linie. Schwenningen probierte daraufhin in doppelter Überzahl alles - und Ex-Hai Hänelt ließ die Freude der KEC-Fans wieder verstummen. Schwenningen holt den Sieg Das Spiel musste in der Verlängerung entschieden werden - einen Punkt hatten beide Teams damit schon sicher. Den Extrapunkt sicherten sich die Gäste: Wieder war es Hänelt, der mit einer Vorarbeit der Extraklasse entscheidend eingriff. Nach seinem Solo legte er vor dem Tor quer auf Höfflin, der Juvonen mit einem Schuss aus kurzer Distanz keine Chance ließ. Unsere Quellen: Spiel der Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings vom 20.10.2026 Sendung: WDR.de, Kölner Haie unterliegen Schwenningen in der Verlängerung, 20.10.2026 22:23 Uhr

Quelle: tagesschau ›

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