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NBA-Auftakt: Detroit Pistons schnappen Celtics den Sieg weg

Lange hatten die Boston Celtics im ersten Spiel der neuen Saison in der NBA wie der sichere Sieger ausgesehen - doch dann sorgte ein grandioser Endspurt der Detroit Pistons für die Wende.

NBA-Auftakt: Detroit Pistons schnappen Celtics den Sieg weg

Lange hatten die Boston Celtics im ersten Spiel der neuen Saison in der NBA wie der sichere Sieger ausgesehen - doch dann sorgte ein grandioser Endspurt der Detroit Pistons für die Wende. Derrick White hatte die Gäste mit einem Dreipunktewurf komfortabel auf zehn Punkte davonziehen lassen, als noch acht Minuten zu spielen waren, stand es 99:89 für die Gäste. Doch die Pistons schalteten plötzlich in der Offensive und Defensive mehrere Gänge hoch, keine fünf Minuten später lautete das Zwischenergebnis 112:99 für die Heimmannschaft, die sich den perfekten Start bescherte. Am Ende siegte Detroit mit 121:113. George überragt, aber bekommt kaum Unterstützung Im Eröffnungsspiel trumpfte aber ein Spieler des Verliererteams groß auf, den viele in den USA schon abgeschrieben hatten. Die Celtics sorgten im Sommer mit einem Blockbuster-Trade für Aufsehen als sie ihren Star Jaylen Brown abgaben und sich unter anderem die Dienste des sehr verletzungsanfälligen Ex-Tops Paul George sicherten. Der 36-Jährige zeigte allerdings zum Auftakt, wie viel Klasse nach wie vor in ihm steckt. Mit 38 Punkten war George mit Abstand der beste Einzelspieler auf dem Feld, seine Quote war mit rund 57 Prozent getroffener Würfe ebenfalls stark, jenseits der Dreierlinie waren es sogar 58 Prozent. Fünf Steals und die mit Abstand beste Plus-Minus-Bilanz von +9 (das heißt, mit George auf dem Parkett holte Boston neun Punkte mehr als Detroit) rundeten eine starke Performance ab. Sein Problem war aber, dass mit Jayson Tatum das Aushängeschild einen rabenschwarzen Tag mit 13 Zählern und 26 Prozent Trefferquote. Bei den Pistons lieferten wie gewöhnlich Cade Cunningham (22 Punkte und acht Assists) und Jalen Duren (22 Zähler und neun Rebounds) ab, den Sieg brachten aber zwei Scharfschützen, die so nicht jeder auf dem Zettel hatte. Die Dreier von Duncan Robinsen (21 Punkte) und Javonte Green (19) sorgten für die Wende.

Quelle: tagesschau ›

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