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Donald Trump: Meta entschuldigt sich für Sperrung von »No Kings«-Instagram-Account

Während am Wochenende in den USA erneut zahlreiche Menschen gegen den US-Präsidenten demonstrierten, war der Instagram-Account der Demoveranstalter zeitweise offline. Meta gibt sich zerknirscht.

Donald Trump: Meta entschuldigt sich für Sperrung von »No Kings«-Instagram-Account

Teilnehmende einer »No Kings«-Demo in Salem, Oregon

Der Facebook-Konzern Meta hat sich dafür entschuldigt, den Instagram-Account der Protestbewegung »No Kings« am Wochenende zwischenzeitlich gesperrt zu haben. Meta führte die Sperrung nach eigenen Angaben auf einen starken Anstieg von Aktivitäten des Accounts zurück, die eher wie automatisierter Bot-Verkehr als wie menschlicher Austausch aussahen.

Am Samstag hatten sich Demonstranten bei Tausenden Veranstaltungen in den gesamten Vereinigten Staaten versammelt, um im Rahmen der dritten Runde der »No Kings«-Kundgebungen die aggressiven Abschiebungsmaßnahmen von Präsident Donald Trump, den Krieg in Iran und andere politische Maßnahmen anzuprangern. Zudem sollten Wähler für die Zwischenwahlen am 3. November mobilisiert werden.

Der von den Organisatoren und Teilnehmern genutzte Instagram-Account »nokingscoalition« war dabei zwischenzeitlich mehr als eine Stunde lang offline. Laut Meta-Sprecher Andy Stone hat es länger gedauert, Probleme beim Zugriff der Organisatoren auf die Accounts zu beheben. »Wenn Accounts sehr häufig Beiträge veröffentlichen, teilen oder kommentieren, kann dies automatisierte Systeme auslösen, so Stone. Diese Aktivität habe dazu geführt, dass die automatisierten Schutzmechanismen den Account von »No Kings« fälschlicherweise offline genommen hätten. »Wir möchten uns noch einmal aufrichtig für diesen Fehler entschuldigen«, sagte Stone.

When accounts post, share or comment at very high frequencies it can trigger automated systems. That's what happened with the No Kings IG account in the lead up to today's day of action. Unfortunately, that automated action was clearly taken in error. Everything is now working as…

Die Organisatoren der Kundgebungen geben sich mit der Entschuldigung aber nicht zufrieden. »Die Erklärung von Meta ist immer noch nicht schlüssig«, heißt es auf dem Instagram-Account von »nokingscoalition«. Abgesehen von der Sperrung des Instagramkontos gebe es Berichte, dass Inhalte zu »No Kings« und zur vorzeitigen Stimmabgabe auf den Meta-Plattformen nicht zugänglich gewesen seien, eingeschränkt oder unterdrückt zu sein schienen. »Wenige Wochen vor einer Wahl reicht eine Entschuldigung nicht aus. Die Öffentlichkeit braucht Antworten, Rechenschaft und konkrete Schutzmaßnahmen«, heißt es.

Auch Senator Bernie Sanders äußerte auf X  Bedenken und sagte, dass die »Medienkontrolle durch Milliardäre« zur Sperrung des Accounts geführt habe.

Landesweit waren in Städten wie New York, Los Angeles, Chicago, Philadelphia und Minneapolis mehr als 3000 Protestveranstaltungen geplant. Anstelle von Großkundgebungen setzten die Organisatoren diesmal vor allem auf Autokorsos, Konzerte und Nachbarschaftstreffen.

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Quelle: Spiegel ›

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