Nur symbolische Strafe - Ronaldo muss 255 Euro zahlen
Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband mit einer äußerst milden Strafe belegt worden. Neben einer Sperre muss der Superstar auch eine Geldstrafe zahlen.
Superstar Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband (FPF) mit einer äußerst milden Strafe belegt worden. Wie aus einer Mitteilung des Disziplinarrats des Verbandes am Montag (19.10.2026) hervorgeht, muss der 41-Jährige für das vorzeitige Verlassen des Trainingscamps lediglich 255 Euro zahlen. Zusätzlich wurde Ronaldo für 30 Tage gesperrt, womit er für Portugals nächste Länderspiel gegen Dänemark (14. November) und in Wales (17. November) in der Nations League bereits wieder zur Verfügung stünde. Mit vier Siegen aus vier Spielen hatte sich Portugal trotz des Wirbels um Ronaldo vorzeitig für das Viertelfinale der Nations League qualifiziert. Größter Teil der Sperre bereits abgesessen Das am 9. Oktober eröffnete Verfahren war am Montag abgeschlossen worden. Der Disziplinarrat gab dabei der Anklage in vollem Umfang statt. Ronaldo habe demnach vorsätzlich gegen Artikel 160 der Disziplinarordnung verstoßen. Seine Sperre hat der Portugiese bereits größtenteils abgesessen. Der 30-tägige Zeitraum habe bereits mit der vorläufigen Suspendierung am Tag nach der vorläufigen Abreise des Spielers am 30. September begonnen. Die auferlegte Geldstrafe dürfte der Superstar derweil verkraften können. Bei seinem kolportierten Wochengehalt von rund vier Millionen Euro beim saudi-arabischen Erstligisten Al-Nassr verdient Ronaldo bereits pro Minute knapp 400 Euro. Ronaldos Zwist mit Trainer Jesus als Auslöser Hintergrund des Verfahrens ist Ronaldos Verhalten in der zurückliegenden Länderspielpause in der Nations League. Ronaldo hatte das Trainingslager des Europameisters von 2016 nach dem Nations-League-Spiel in Norwegen (2:1) und vor der Partie in Dänemark überstürzt verlassen. Nationaltrainer Jorge Jesus hatte zuvor angekündigt, den Angreifer erneut nur auf die Bank zu setzen.Einen Rücktritt schloss Ronaldo zuletzt aus, die Fortsetzung seiner Karriere in der Nationalmannschaft machte er aber offenbar von einer Ablösung von Jesus abhängig. Der Trainer habe sein Wort ihm gegenüber gebrochen, klagte Ronaldo. Bei seinen Mitspielern entschuldigte er sich in einem Schreiben für seine Abreise, auch die Fans bat er um Verzeihung.
Quelle: tagesschau ›
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