Wahlkampf in Frankreich: Warum Deutschland zur Metapher des Bösen wird
Die französischen Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon und Marine Le Pen haben eine Gemeinsamkeit, die uns beunruhigen sollte: ihren schon lange gepflegten Hass auf Deutschland.
Die französischen Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon und Marine Le Pen haben eine Gemeinsamkeit, die uns beunruhigen sollte: ihren schon lange gepflegten Hass auf Deutschland.
Wenn man in diesen Tagen französische Zeitungen liest, fragt man sich, ob die Schulproteste und dramatischen Finanzberichte schon eine notwendige Auszeit aus dem französischen Wahlkampf sind oder doch nur Wahlkampf mit anderen Mitteln. Haushaltskrise, steigende Zinskosten und ein Schülerstreik, der erst Schulen und nun auch Universitäten lahmlegt: Obwohl man von einer Revolution oder einer Finanzkrise, wie sie nun beschworen werden, noch weit entfernt ist, brodelt es immer stärker. Finanzielle Sorgen, mit steigenden Schulden und einer alternden Bevölkerung, treiben den Staat und die Menschen um. Doch wer sich in Paris umhört, nimmt zunehmend eine noch größere politische Sorge wahr: dass mit Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon der zweite Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahl zu einer Wahl der Extremen werden könnte.
Auf dem Autosalon in Paris beleben Frankreich und Deutschland ihre europäische Achse neu. Die Kräfte werden gebündelt, symbolisch und mit Gesetz. Helfen würden freilich gute Autos. Gute Ideen gibt es schon mal.
Bei Online-Umfragen ist höchste Vorsicht geboten. Methodenforscher und auch die CDU-nahe Adenauer-Stiftung weisen darauf hin. Trotzdem lud sich die CDU die Klick-Demoskopen von Civey zu ihrer Krisen-Klausurtagung.
Mein Roman, mein Kind, mein Kunstwerk: Kate Zambreno erzählt von den Erwartungen an eine schreibende Mutter zwischen Vagheit und Konkretion – und parallelisiert Leben und Arbeit mit Werken der Künstlerin Eva Hesse.
Quelle: FAZ ›
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