Ungewöhnliche Angaben bei Asylanträgen in Ceuta: Laut dem Bericht geben rund 70 % der jüngsten Antragsteller an, wegen ihrer Homosexualität verfolgt zu werden. Zuvor sollen viele wirtschaftliche Fluchtgründe genannt haben. Spanische Ermittler prüfen deshalb den Verdacht, dass einzelne Migranten ihre Angaben geändert haben könnten, um ihre Chancen auf Schutz zu verbessern. Die meisten Antragsteller stammen aus Marokko, wo gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen strafbar sind. Die spanische Exklave Ceuta an der nordafrikanischen Küste ist ein wichtiger Zugang zur Europäischen Union.
Europa sagt, dass es in der Arktis kein Zuschauer mehr sein wird. Die neue Arktisstrategie der EU verspricht mehr Überwachung, einen stärkeren Schutz kritischer Infrastrukturen und eine größere Kapazität, um unter den harten Bedingungen der Region zu operieren. Aber wie schnell kann Brüssel diese Pläne in die Tat umsetzen, und ist es bereits zu spät, um Russland und China einzuholen? Mit Berichterstattung und von DW-Korrespondentin Lucia Schulten und weiteren Erkenntnissen von Rebecca Pincus, Senior Fellow für Transatlantische Sicherheit beim Deutschen Marshallfonds der Vereinigten Staaten. Für weitere News gehen Sie zu
Die Krise bei Volkswagen spitzt sich weiter zu: Wegen des anhaltenden Sanierungsstreits verschiebt der Autobauer offenbar seine langfristige Investitionsplanung. Wie das Handelsblatt berichtet, sollen Entscheidungen über milliardenschwere Investitionen für die kommenden fünf Jahre erst im nächsten Jahr fallen. Gleichzeitig sorgt ein weiterer Vorstoß für Unruhe: Nach Angaben der IG Metall plant VW, die Gehälter weltweit bis 2030 einzufrieren. Die Gewerkschaft kündigt Widerstand bei den kommenden Tarifverhandlungen an. Damit wächst der Druck auf den Konzern, der zwischen Sparzwang, Zuk...
Nach schweren Ausschreitungen bei Jugendprotesten in Frankreich wächst auch in Deutschland die Sorge vor einer Eskalation. Für den 31.10.2026 ruft die Initiative „Gen Z regelt“ zu bundesweiten Demonstrationen auf, unter anderem in Berlin, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg. Die Mobilisierung erfolgt vor allem über soziale Netzwerke. Während die Organisatoren friedliche Proteste für bessere Bildung, bezahlbares Leben und gegen die Wehrpflicht ankündigen, warnen Sicherheitsbehörden vor einer möglichen Einflussnahme extremistischer Gruppen. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) kündigt...
WELT
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