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Cristiano Ronaldo: Ex-Trainer Erik ten Hag kritisiert mangelnde Fitness bei Manchester United

Die aktive Karriere von Cristiano Ronaldo geht zu Ende. Zeit also, abzurechnen – könnte sich Erik ten Hag gedacht haben, einer seiner Ex-Trainer. Er sagt: CR7 habe bei Manchester United die Mannschaft im Stich gelassen.

Cristiano Ronaldo: Ex-Trainer Erik ten Hag kritisiert mangelnde Fitness bei Manchester United

Superstar Cristiano Ronaldo und Trainer Erik ten Hag bei Manchester United 2022

Ist Cristiano Ronaldo noch gut genug für hochklassigen Fußball? Kürzlich erst legte CR7 sich mit dem Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft an, weil der ihn nicht hatte spielen lassen.  Ronaldo ist mit 41 Jahren schlicht nicht mehr in der Verfassung, in der er fünfmal Weltfußballer wurde . Und nun tritt auch noch sein Ex-Trainer bei Manchester United, Erik ten Hag, gegen Ronaldo nach.

Ten Hag war in der Saison 2022/23 für ein halbes Jahr Trainer von Ronaldo bei United, dann wechselte der Portugiese – damals schon 37 – im Januar 2023 im Streit nach Saudi-Arabien. »Er hat die Mannschaft im Stich gelassen, und er hat mich im Stich gelassen, denn wir hatten mit ihm geplant«, sagte ten Hag nun im Interview mit »The Athletic« .

»Natürlich ist er einer der Besten in der Geschichte des Fußballs. Ich habe ihn sehr respektiert«, sagte ten Hag: »Aber damals musste ich als Trainer eine rationale Entscheidung treffen und die Spieler behalten, die ich bewundere.« Das war bei Ronaldo offenkundig nicht der Fall. Laut ten Hag zog sich Ronaldo aus Trainingseinheiten zurück, brachte seine Herzfrequenz bei Einheiten nicht auf das erforderliche Level und absolvierte ein Straftraining nur zum Teil.

»Ich habe ihn damit konfrontiert«, erklärte ten Hag nun, er habe zu Ronaldo gesagt: »Ronnie, jeder will dafür arbeiten, dich in die richtige Position zu bringen, aber wenn du dich nicht selbst in den Strafraum bringst, kannst du kein Tor schießen.« Aber: »Er war dazu nicht in der Lage.« Ten Hag wollte seine Mannschaft damals mit Pressing gegen den Ball spielen lassen. »Aber er konnte es einfach nicht. Er lief weder mit noch ohne Ball«, sagte ten Hag über Ronaldo: »Der Grund dafür war, dass er sich nicht vorbereitet hatte.« Dazu erklärte ten Hag weiter: »Jede Spitzenmannschaft muss ihren Topspieler unterstützen, aber der Topspieler muss auch für die Mannschaft arbeiten.«

Ronaldo habe anderen Spielern im Training gesagt, sie sollten ihre Beine schonen. »Das verstehe ich, wenn man topfit ist. Es gibt Trainingseinheiten, in denen man die Beine schonen kann. Aber zuerst muss man trainieren, um das richtige Fitnessniveau zu erreichen«, sagte ten Hag. Ronaldo galt lange als Profi, der enormen Wert auf seine Fitness legt.

»The Athletic« berichtet, Ronaldo habe auf eine Anfrage zu ten Hags Äußerungen bislang nicht reagiert.

Jahre des sportlichen Verfalls und der Sturheit kulminieren im Zerwürfnis zwischen Portugal und seinem größten Sohn. Gab es einen Verrat? 

Quelle: Spiegel ›

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