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Kevin Bacon wartet wochenlang auf ein Paket – und beschimpft Lieferdienst per Instagram

»Wo sind meine Klamotten?« Kevin Bacon hat das gleiche Problem wie viele weitere Kunden diverser Paketdienste. Auf Insta beklagt er sich ausschweifend über ein Unternehmen, dessen Name so ähnlich laute wie »Bread Ex«.

Kevin Bacon wartet wochenlang auf ein Paket – und beschimpft Lieferdienst per Instagram

Mal dauert es eine Woche, mal zwei, dann wieder ein Vierteljahr oder ein halbes: Wer im Internet Dinge bestellt oder sich etwas von Freunden oder Bekannten zuschicken lässt, der weiß: Lieferungen von Paketdiensten können ein ganz eigenes Verhältnis zur Zeit entwickeln.

Schauspieler Kevin Bacon, 68, gehört jetzt auch zu den Menschen, die diese Erfahrung machen durften. In einem auf Instagram veröffentlichten Video  erzählt der Amerikaner nun davon, wie er seit Wochen auf ein Paket mit Kleidung wartet, das er sich nach Irland hat schicken lassen, wo er gerade arbeitet. Die Art und Weise, wie er das tut, die Pausen, die er setzt, die tiefen Seufzer, die er ab und an einsetzt – all das legt nahe: Das Thema scheint ihn schon eine Weile zu beschäftigen.

Das Video trägt den Titel »Wo sind meine Klamotten?« und genau darum geht es: Bacon referiert zunächst, dass er mit leichtem Gepäck nach Irland gereist sei und sich deswegen Kleidung habe nachschicken lassen. »Ich kaufe nicht viele Kleider; diese habe ich wahrscheinlich schon seit den Neunzigerjahren«, erklärt er in eine bräunliche Jacke und ein weinrotes Hemd gekleidet, die beide offenbar auch schon seit etwas längerer Zeit existieren.

Aber wen hat Kevin Bacon mit dem Versand beauftragt, mit dem er offenbar so unzufrieden ist? Ganz genau teilt er das nicht mit. Er sagt nur: »Ich möchte den Namen nicht nennen, aber er reimt sich auf ›Bread Ex‹«.

Im Weiteren wird klar, Bacon hat die Lieferverfolgung von »Bread Ex« in den vergangenen Wochen ausgiebig genutzt: Er erzählt, das Paket mit der Kleidung habe am 26. September den Bundesstaat New York verlassen sei und dann von Memphis, Tennessee, nach Deutschland geflogen worden. Dort sei es am 28. September gewesen. »Am 29. September wurde es direkt nach Israel verschifft. Nicht nach Irland, nach Israel.«

Am 3. Oktober schließlich sei das Paket wiederum von Israel zurückgekommen nach Frankreich, von wo aus es tags darauf gleich wieder verschickt wurde – und zwar nach Israel.

Man fragt sich an dieser Stelle kurz, ob das wirklich sein kann: dass also jemand in Diensten von »Bread Ex« Irland mit Israel verwechselt, das Paket dann von dort zurückkommt, und anschließend gleich noch mal jemandem ein solcher Fehler unterläuft – aber Bacon ist mit seiner Geschichte schon weiter. Genau genommen in Deutschland, wo das Paket dem Schauspieler zufolge am 5. Oktober ankam – und zwar aus Israel. »Am 6. Oktober ging es dann zurück nach Israel. Nicht nach Irland, sondern zurück nach Israel.«

Dann hebt Bacon die Stimme und intoniert ein lautes »Aber«: Am 10. Oktober habe das Paket mit der Kleidung Frankreich erreicht und am 11. Oktober schließlich Großbritannien. Von dort aus habe die Kiste dann tatsächlich ihren Weg nach Irland gefunden – »wo sie nun seit fünf Tagen steht«.

Aber warum das? »Sie sagen, sie können es nicht zustellen.« Er verstehe nicht, warum, sagt Bacon und zuckt mit den Schultern. »Es steht einfach nur da. Ich erreiche niemanden telefonisch. Ich konnte mit niemandem sprechen.«

Dieses Schulterzucken muss schließlich auch die FedEx-Zentrale in Memphis, Tennessee, erreicht haben. In einem Kommentar unter dem Video entschuldigt sich das Unternehmen nämlich. »Ihr Paket wurde inzwischen zugestellt, aber wir wissen, dass die Erfahrung nicht so war, wie sie hätte sein sollen.«

Quelle: Spiegel ›

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